Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe
 
 

Kfz-Gewerbe: Mehr Klarheit bei Effizienzklassen für Pkw

Bonn. Als umweltpolitisch sinnvoll, jedoch im Detail verbesserungswürdig hat der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) die geplante Reform der Pkw-Energieverbrauchskennzeichnung bewertet. Nach der öffentlichen Anhörung der Verbände am 31. August 2010 in Berlin wies ein Sprecher darauf hin, dass sowohl die bisher gültige Verordnung als auch der Änderungsentwurf teilweise unklar und auslegungsbedürftig seien.

So müsse Klarheit geschaffen werden bei der Definition, wann die Verbrauchskennzeichnung als Teil der Werbebotschaft obligatorisch sei. Denn für die überwiegend kleinen und mittelständischen Betriebe im Kfz-Gewerbe sei es nicht zumutbar, dass solche und andere Fragen erst durch Abmahnungen und wettbewerbsrechtliche Auseinandersetzungen geklärt würden.

Darüber hinaus forderte der ZDK den Gesetzgeber auf, die Sinnhaftigkeit der wachsenden Bürokratiekosten im Kfz-Gewerbe auf europäischer Ebene zu diskutieren. Denn inzwischen seien umfangreiche Informationspflichten bei vielen Serviceleistungen im Autohaus zu erfüllen, wie etwa bei der bisherigen Pkw-Energieverbrauchskennzeichnung, bei Verbraucherdarlehensverträgen, bei der Vermittlung von Versicherungsprodukten und zukünftig auch bei Fahrzeugreifen. Sie führten zu einer Papierflut, mit der das eigentliche und für den Verbraucher sinnvolle Anliegen von mehr Transparenz ins Gegenteil verkehrt würde.

 
Letzte Änderung: 02.09.2010
 
 

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